Schmuck und Edelsteine: Edle Optik und DesignsKurzbeschreibung Hier erfahren Sie mehr über Schmuck und Edelsteine: Edle Optik und Designs und finden weiterführende Websites. Schmuck und Edelsteine: Edle Optik und Designs • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Schmuckdesign und RingeAußergewöhnliche Schmuckstücke mit tiefer SymbolikKurzbeschreibungAußergewöhnliche Schmuckstücke mit tiefer SymbolikSchmuck & Edelsteine: Edle Optik und Designs • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Für die einen ist es ein Ring, für den Schmuckdesigner eine Herausforderung. Diesem Symbol der Unendlichkeit, der Liebe und der Verbindung zweier Menschen widmet sich das Schmuckdesign mit großer Hingabe und viel Sinnlichkeit.


Ringe sind viel mehr als bloße Schmuckstücke, sie sind Symbole und vereinen Gefühle wie Hoffnung, Erinnerung, Glück und Glaube in sich. Nicht ohne Grund haben Ringe bis heute oft eine bestimmte Bedeutung, sei es als Ehering oder als Verlobungsgeschenk... Ringe wollen für Träger wie Betrachter fühl- und sichtbar sein, Materialien, die durch ihre besonderen Oberflächen, ihre fühlbare Andersartigkeit oder ihr ausgeprägtes Äußeres auffallen, verwandelt der Schmuckdesigner in köperhafte Ringe mit Erlebnischarakter: kuscheliges Fell, warmes Holz und kühle Metalle kommen ebenso zum Einsatz wie schillernde Perlen oder leuchtende Edelsteine.


Die so gestalteten Schmuckstücke sind geprägt von klaren Gegensätzen wie hart und weich, kalt und warm, zwart uns massiv. Während kühles Metall den Ringfinger umschließt, kitzelt eine oben auf dem Ring angebrachte Feder die restliche Hand. Ringe möglichst dezent und unauffällig zu gestalten, bleibt dem Standardschmuck vorbehalten. Schmuckdesigner plädieren dagegen für die ungezügelte Lust an sinnlichem Schmuck, großen und fühlbaren Ringen, auffällig, kommunikativ und ein echter Hingucker.


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Modernes SchmuckdesignEin hauptsächlich deutsches PhänomenKurzbeschreibungEin hauptsächlich deutsches PhänomenSchmuck & Edelsteine: Edle Optik und Designs • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Die Moderne in Kunst, Architektur und Design ist weltweit verbreitet. Modernes Schmuckdesign hingegen ist hauptsächlich eine deutsche Domäne. In keinem anderen Land gibt es auch nur annähernd so viele Schmuckgestalter, Ateliers und Manufakturen, die seit Ende der 1960er Jahre anspruchsvollen Serienschmuck in der Tradition der Moderne realisieren.


Sie nehmen damit eine deutliche Gegenposition zum konventionellen, international dominierten Juwelen- und Labelschmuck ein. Düsseldorf ist durch seine Fachhochschule bis heute ein wichtiger Impulsgeber des modernen Schmucks. In Düsseldorf leistete Friedrich Becker (1922-1997) Pionierarbeit für ein verändertes, künstlerisch geprägtes Schmuckverständnis nach dem Zweiten Weltkrieg. Barbara Schulte-Hengesbach, eine Schülerin von Friedrich Becker, baute in Düsseldorf eine der ersten modernen Schmuckgalerien in Deutschland auf. Die Schmuckdesignerin Christine Kube hat nach ihrer Tätigkeit bei der Manufaktur Niessing die Düsseldorfer Schmuckszene mit einem modernen Schmuckgeschäft bereichert. Auch in Goldschmiedegeschäften wir Flogaus wird moderner Schmuck auf handwerklich höchstem Niveau gefertigt. Ergänzend werden Arbeiten führender Schmuckdesigner präsentiert. Auch eine ganze Reihe jüngerer Schmuckdesignerinnen und Designer haben an der Fachhochschule in Düsseldorf studiert und die Kulturstadt als Standort für ihre Ateliers gewählt.


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Was bedeutet der Begriff Schmuck genau?Wikipedia-DefinitionKurzbeschreibungWikipedia-DefinitionSchmuck & Edelsteine: Edle Optik und Designs • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Schmuck ist ein Ziergegenstand oder eine Maßnahme zur Verschönerung. Der Begriff hat eine weitere und eine engere Bedeutung.


Im weitesten Sinne meint Schmuck Verzierungen, also Maßnahmen zur Verschönerung, zur optischen Aufwertung oder zu einer Wohlstand repräsentierenden (Aus-)Gestaltung von Räumen, Objekten oder Personen. Man spricht auch von Ausschmückung oder dekorativen (schmückenden) Elementen.


Im engeren Sinne bezeichnet der Begriff Schmuck einen subjektiv als schön empfundenen Gegenstand (Ziergegenstand, aber auch Bemalung).


Im engsten Sinne die Gebräuche und Gegenstände, die an Körper und Kleidung des Menschen angebracht werden, und der Zierde dienen. Schmuck bezeichnet auch die Elemente, die Tiere oder Pflanzen zu analogen Zwecken als Kommunikationsmittel im weitesten Sinne ausbilden.


Das Wort "Schmuck" ist altgermanischen Ursprungs und bedeutete ursprünglich, sich in etwas (etwa ein Kleid) hineindrücken. Denselben Ursprung hat auch der im Deutschen für Schmuck im Sinne von wertvollen Kostbarkeiten verwendete Begriff Geschmeide oder Pretiosen.


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Junges SchmuckdesignEine neue Art, Schmuck zu gestaltenKurzbeschreibungEine neue Art, Schmuck zu gestaltenSchmuck & Edelsteine: Edle Optik und Designs • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Junges Schmuckdesign vertritt ein Schmuckverständnis, das im Schmuck mehr sieht als eine bloß ornamentierende oder einen sozialen Status zuweisende Funktion. Schmuck wird so zum personalen Objekt, in das die Schmuckschöpfenden, die Tragenden und die Betrachtenden ihre Gefühle, Vorstellungen, Erinnerungen und Wünsche (gemeinsam) hineinlegen.


Schmuck trägt zur subjektiven und sozialen Konstruktion der Persönlichkeit der Tragenden bei, symbolisiert das Selbst der Tragenden und wird zum Index dieser Persönlichkeit für den Anderen. Auf der anderen Seite, als Kunstobjekt, wird Schmuck zum Medium, in dem die Künstlerinnen und Künstler der Welt ihre Sicht von den Dingen kundtun. Hierdurch wird er zum gesammelten Kunstgegenstand und zum musealen Exponat.


In der klassischen Sichtweise ist es im Bereich der Edelsteinverarbeitung praktisch immer nur von Interesse, wie man die Edelsteine durch die Verarbeitung noch wertvoller machen kann. Beim jungen Schmuckdesign soll dagegen durch die Verbindung zwischen zwei radikalen Gedanken und Dingen, die normalerweise nicht verknüpft werden, ein neuer und starker Eindruck geschaffen werden. So halbieren Designer z.b. einen geschliffenen Zirkonia und ergänzen die entstandenen Lücken mit Zement. Ein weiteres Beispiel ist eine Kette, die nicht aus edlen Materialien gefertigt wird, sondern aus Latex, in das verschiedene Edelsteine eingebunden sind. Statt Halsschmuck mit edlen Metallen und glanzvollen Edelsteinen zu gestalten, benutzt die neue Schule einfache Flusssteine, Backsteine oder Stahl, der mit Seide oder Baumwolle verbunden ist.


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