Zunächst stammten die klassischen antiken Vasen aus der Kunstmetropole Korinth, doch später übernahm Athen mit einem neuen Darstellungsstil die Hauptproduktion dieser bereits im Altertum begehrten Ziergegenstände.
Die schwarz bemalten, tonfarbenen Vasen, die wir oft in Museen bewundern können, wurden als Kunsttechnik zunächst im 6. Jahrhundert v. Chr. in Korinth entwickelt und von dort nach Griechenland exportiert. Urpsrünglich wurden die Vasen meist mit Tieren oder Fabelwesen verziert, die gemeinsam mit Ornamenten als Schmuckbänder angeordnet wurden. Die Verzierungen wurden dabei vor dem Brennen auf die Vasen aufgemalt und nach dem Brennvorgang durch zusätzliche Einritzungen verfeinert.
Im Laufe der Zeit begann Athen die führende Rolle im Export von bemalten Vasen zu übernehmen, wobei die Griechen einen rotfigurigen Stil entwickelten, bei dem der Hintergrund der Szene schwarz ausgemalt wurde und die eigentlichen Figuren in der roten Tonfarbe der Vase zu sehen waren. Details wurden dabei mit schwarzer Farbe und einem dünnen Pinsel in die Figuren hineingemalt. Statt Tieren und Fabelwesen wurden Szenen aus dem Alltag und den großen griechischen Mythen als Motive immer beliebter.
Veröffentlicht am: / Aktualisiert am:
