Alte Zeiten: Kelten und WikingerKurzbeschreibung Hier erfahren Sie mehr über Alte Zeiten: Kelten und Wikinger und finden weiterführende Websites. Alte Zeiten: Kelten und Wikinger • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Keltische Kunst während der LatènekulturDer Höhepunkt der keltischen SchmuckherstellungKurzbeschreibungDer Höhepunkt der keltischen SchmuckherstellungAlte Zeiten: Kelten und Wikinger • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Während der Latènezeit erreichte die keltische Kunst ihren Höhepunkt und es wurden komplizierte, ineinander verschlungene Muster aus geometrischen Figuren und Tier- und Menschendarstellungen abgebildet


Während die Kelten in der vorhergehenden Hallstattzeit vor allem geometrische Figuren wir z.B. Spiralen darstellten, waren in der Latènezeit Menschen, Tiere, Pflanzen und Mischwesen die wichtigsten Darstellungsobjekte. Die Vorbilder für die dargestellten Pflanzen und Fabelwesen stammten dabei eindeutig aus dem etruskischen und griechischen Raum, wobei die Darstellungen schnell an den keltischen Geschmack angepasst wurden. Menschen wurden oft mit großen, hervortretenden Augen abgebildet oder es wurden überhaupt nur Köpfe oder Masken dargestellt. Die Körper der Menschen, Tiere und Pflanzen wurden dabei zu kunstvollen Figuren ineinander verschlungen, wobei freie Stellen in der Abbildung mit runden und tropfenartigen Formen ausgefüllt werden. Dieser Motivaufbau wird auch horror vacui (Angst vor leerem Raum) genannt, da keine Stellen auf dem Schmuckstück frei blieben. Die Hals- und Armreifen, Schwertgriffe und Fibeln wurden aus Bronze und seltener aus Gold gefertigt, außerdem wurden Korallenstücke, Bernstein und rotes Emaille verarbeitet, um farbige Akzente zu setzen.


Neben der Abbildung von Lebewesen wurden auch weiterhin geometrische Muster verwendet, die allerdings höchst kompliziert waren und oft mit dem Zirkel konstruiert wurden. Beim Rankenstil wurden diese Muster aus Spiralen, Schleifen und Scheiben durch rankenartige Strukturen verbunden, auch Triskelen und S-Spiralen wurden in die Muster eingearbeitet.


Am Ende der Latènezeit verschwanden die aufwendigen, verschlungenen Muster und es wurden dann statt dessen vor allem einzelne Tiere wie Eber, Hirsche, Rinder oder Pferde und menschliche Köpfe abgebildet.


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Wikinger Schmuck

Wikingerschmuck für Männer und Frauen, Thorhämmer aus Silber, Anhänger aus Bronze, und Thorshammer aus Edelstahl, Amulette und Schmuck der Wikinger.

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Keltischer SchmuckDie Bedeutung der keltischen KnotenmusterKurzbeschreibungDie Bedeutung der keltischen KnotenmusterAlte Zeiten: Kelten und Wikinger • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Die veschlungenen Muster und Spiralen auf den meisten keltischen Schmuckstücken übermitteln eine versteckte Botschaft an uns Menschen, die wir hier Näher darstellen wollen...


Die Kelten benutzten für Ihre Schmuckornamente vor allem zwei wichtige Gestaltungselemente:


  1. Spiralen: Schmuckstücke, deren Muster Spiralen in diversen Darstellungsvarianten enthalten, stehen immer für die Bewegung von geistiger und materieller Energie. Sie symbolisieren daher das Veränderliche in der Welt und wie man mit diesem stetigen Wandel umgehen kann.
  2. Knotenmuster: Keltische Knotenmuster sind immer durch das verschlungene Wachstum von Ranken und anderen Pflanzen inspiriert und stehen auf symbolischer Ebene für den verschlungenen Weg des Menschen vom Zeitpunkt seiner Geburt an bis hin zu seinem Tod - ein Weg auf dem man sich nur allzu leicht verirren kann...

Bereits durch diese zwei Gestaltungselemente besitzen alle keltischen Schmuckstücke eine tiefe symbolische Bedeutung, die ihren Träger auf seinem Lebensweg begleiten und inspirieren soll.


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Kelten, Germanen oder Wikinger?Wikipedia-DefinitionKurzbeschreibungWikipedia-DefinitionAlte Zeiten: Kelten und Wikinger • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Seit dem 19. und 20 Jahrhundert wurden die Kelten, Germanen und Wikinger weithin als eigenständige Völker verstanden, wobei das Volkstum an der Sprachentwicklung wie der Lautverschiebung festgemacht wurde. Diese Identifizierung führte zu der These, dass die in der antiken Überlieferung genannten westgermanischen Stämme nach modernen sprachlichen Kriterien im wesentlichen Kelten gewesen seien. Weil sich der "Volksgeist" auch in seinen materiellen Schöpfungen ausdrückt, werden archäologische Fundtypen denn verschiedenen Kulturgruppen dann zugeordnet, wenn eine durchgehende Besiedlung nachgewiesen werden kann und diese mit den antiken Quellen vereinbar ist.


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Das Langschiff der WikingerEin Kriegsschiff, das vor allem für Seeschlachten eingesetzt wurdeKurzbeschreibungEin Kriegsschiff, das vor allem für Seeschlachten eingesetzt wurdeAlte Zeiten: Kelten und Wikinger • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Wenn wir an Wikinger denken, fallen uns als erstes eroberungslustige Männer ein, die mit ihren Langschiffen die Meere unsicher machten - doch wie waren diese Schiff eigentlich genau gebaut?


Langschiffe waren Kriegsschiffe, die vor allem nach der Zahl der Rudersitze eingeteilt wurden. Der kleinste Langschifftyp war der Dreizehnsitzer, der verbreiteste der Zwanzigsitzer. Es gab auch größere Langschiffe mit 25-35 Ruderplätzen, noch mehr Ruderer waren hingegen sehr selten, und wurden vor allem in alten Legenden erwähnt, bei denen die Schiffgrößen vermutlich übertrieben dargestellt wurden. Aus der Anzahl der Ruderplätze kann übrigens nicht direkt auf die Schiffsgröße geschlossen werden, da manchmal Langschiff mit weniger Ruderplätzen sehr geräumig und daher größer als andere Schiffe konstruiert waren.


Die Langschiffe hatten eine möglichst hohe Bordwand, damit man die gegnerischen Schiffe von oben bekämpfen und zugleich nicht so leicht selbst geentert werden konnte. Das machte die Langschiffe aber leider schwer und nur langsam zu manövrieren und daher wurden kaum Schiffe mit mehr als 35 Ruderplätzen gebaut, da sie einfach zu träge waren, um im Kampf nützlich zu sein.


Der berühmte Drachenkopf am Steven war übrigens nicht die einzige übliche Verzierung bei Langschiffen, viele hatten vorne auch einfach eine schneckenförmige Spirale als Schmuck angebracht.


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