Seit der Antike gibt es schriftliche Überlieferungen über magische Rituale und diverse Zauber. Mindestens ebenso alt ist auch die grundlegende Unterscheidung in Weiße und Schwarze Magie...
Mit Weißer Magie ist eine Form der Magie gemeint, deren Ziele Schutz und Heilung sind. Dazu zählen insbesondere Zauberpraktiken wie Abwehrzauber, Gesund- oder Heilzauber, Fruchtbarkeitszauber, Glückszauber, Liebeszauber, Schutzzauber, Totenzauber, Wahrsagen, Wetterzauber und Widerzauber. Zur Schwarzen Magie werden dagegen die verschiedenen Schadenszauber und Verwünschungen gerechnet.
U.a. durch die Wiccabewegung, einen neuheidnischen Hexenkult, fand die volkstümliche Weiße Magie wieder Zulauf. Hierdurch wurden auch in Vergessenheit geratene Rituale erneut belebt.
Anleitungen zu Praktiken der weißen Magie wurden einerseits mündlich überliefert, vielfach aber auch schriftlich weitergegeben, wie die reichhaltige, bis in die Antike zurückreichende Überlieferung der Zauberbücher zeigt.
Im Bereich der weißmagischen Praxis existierten historisch Steigerungen der magischen Rituale zu Techniken, die es ermöglichen sollten, sich mit göttlichen Wesen in Verbindung zu setzen oder sie sich zu Dienste zu machen. Als Beispiele seien hier die antike Theurgie und die spätmitterlalterliche Ars Goetia genannt.
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