Edelsteine wurden bereits vor ca. 5.000 Jahren in den Hochkulturen Chinas, Indiens und Babyloniens als Schmuck verwendet und bis heute haben diese edlen Steine ihre Faszination auf Träger und Betrachter nicht verloren.
Der Begriff Edelstein ist wissenschaftlich nicht exakt definiert und die früher übliche Abgrenzung zwischen Edelsteinen und Halbedelsteinen wird heutezutage nur noch selten verwendet. Wir sprechen meist von Edelsteinen, wenn das geschliffene und/oder facettierte Mineral eine möglichst hohe Transparenz und Reinheit aufweist, sowie eine gewisse Seltenheit und daraus resultierend einen entsprechenden Wert besitzt.
Der Härtegrad des Minerals spielt nur noch eine untergeordnete Rolle, wobei die oft genannte Mindesthärte von 7 für Edelsteine heute nicht mehr zwingend relevant ist. So gibt es durchaus Edelsteine wie z.B. den Tansanit, einige Granatvarianten und Peridote, die unter dieser Härte liegen.
Mineralien mit geringer oder ohne Transparenz, die sehr häufig vorkommen und daher einen geringeren Wert besitzen, werden oft auch als Schmucksteine bezeichnet. In diese Gruppe fallen z.B. Mondstein, Türkis und Rosenquarz. Schmucksteine werden meist als Cabochons (d.h. unten flach und oben halbkugelförmig abgerundet) verwendet und nur selten facettiert.
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