Der Name "Diamant" entstand aus dem griechischen Wort "adamas" und bedeutet der Unbezwingbare, daher rühren auch alte Bezeichnungen wir Adamant, Adamas, Anachites, Diamas, Iras oder auch Itam.
Der natürliche Diamant wird in verschiedene Formen geschliffen, unter anderem sind der Brillant-Schliff, Achtkant-Schliff, Rose-Schliff und der Baguette-Schliff bekannte Schliffformen des Diamanten. Unedle oder meist künstlich hergestellte, undurchsichtige Diamanten werden auch Industriediamanten genannt oder als Bort oder Bord bezeichnet, wobei diese Bezeichnung von dem französischen Wort "Bastard" abgeleitet wurde. Diese Steine erzielen nicht die Preise wie Steine mit einem schönen Farbwechsel, die man auch als Premier bezeichnet. Beim Carbonado schließlich handelt es sich um einen schwarzen, mikrokristallinen Diamanten, der unedel und stark undurchsichtig ist.
Natürliche Diamanten enstehen im Erdinneren im so genannten oberen Mantel, der sich bis in Tiefen von einigen hundert Kilometern erstreckt. Dort herrscht ein sehr hoher Druck im Bereich von 50.000 Atü und hohe Temperaturen um die 1000 Grad Celsius. In dieser Zone wandelt sich hexagonaler Kohlenstoff, der auch als Graphit bekannt ist, in einer sehr schnellen Reaktion in Diamant um. Diese natürlich entstandenen Diamanten gelangen dann durch einen Vulkanausbruch an die Eroberfläche, wobei in diesem Lava-Gestein-Gemisch die diamanthaltigen Gesteine Kimberlit und Lamproit gebildet werden, die man auch als Diamantmuttergesteine bezeichnet.
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