Schmuck und Edelsteine: Mineralien und edle SteineKurzbeschreibung Hier erfahren Sie mehr über Schmuck und Edelsteine: Mineralien und edle Steine und finden weiterführende Websites. Schmuck und Edelsteine: Mineralien und edle Steine • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

AmethystNamensherkunft und VolksglaubeKurzbeschreibungNamensherkunft und VolksglaubeSchmuck & Edelsteine: Mineralien und edle Steine • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Die Herkunft des Namens Amethyst aus dem Griechischen amethystos - dem "Rausche entgegenwirkend" - drückt den alten Glauben aus, dass ein Träger von Amethyst gegen die berauschende Wirkung von Wein gefeit sei.


Ebenso sollte Wein aus einem Becher aus Amethyst nicht betrunken machen. Ursprünglich ergab sich dieser Aberglaube aus dem Brauch, den Rotwein mit Wasser zu verdünnen, welcher dann eine rötlich-violette (amethystfarbene) Färbung annahm. Gleichzeitig konnte man natürlich wesentlich mehr davon trinken, ohne gleich betrunken zu werden oder gar einen Kater erleiden zu müssen.


Eine andere Variante der Namensgebung ist die, dass Bacchus, der Gott des Weines, eine in einen Kristall verwandelte Nymphe namens Amethyt mit Wein begoss, woraufhin diese violett wurde.


Dem Amethyst wurde auch eine Wirkung gegen Diebstahl nachgesagt. Dieser Umstand wird belegt durch frühgeschichtliche Grabfunde. Gräber aus der Zeit der Merowinger zeigen, wenn überhaupt, Beraubungensspuren nicht im Bereich der niedergelegten Amethysthalsketten, auch dann nicht, wenn etwa goldene Schmuckanhänger ebenfalls hier zu finden waren. Möglicherweise gab es in dieser Epoche eine (heute nicht mehr rekonstruierbare) nachgesagte negative Wirkung des Amethyts auf Diebe.


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BergkristallWofür wird er verwendet?KurzbeschreibungWofür wird er verwendet?Schmuck & Edelsteine: Mineralien und edle Steine • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Der Name Bergkristall beruht auf dem griechischen Wort "krystallos", das Eis bedeutet, da man Bergkristall für versteinertes Eis hielt.


Die Verwendung des Bergkristalls ist, außer zu Schmuckzwecken, sehr vielseitig. Große und verhältnismäßig einschlussfreie Kristalle sind in früheren Zeiten zu kunstvollen Vasen, Krügen, Schalen und Bechern verarbeitet worden. Bestens polierte und möglichst große Kugeln (von 6 bis 10 cm und noch größeren Durchmessern) werden, vorwiegend in Japan, zu kultischen oder mystischen Zwecken hergestellt. Der Bergkristall ist für UV-Licht weit gehend durchlässig und findet daher in der Optik eine Verwendung als Linsen und Prismen. Er besitzt eine Zirkularpolarisation, das ist die Fähigkeit, die Polarisationsebene nach links oder rechts zu drehen. Sie ermöglicht seine Verwendung als Saccharimeter, um die Konzentration von Zuckerlösungen zu messen.


Eine ausgedehnte Verwendung findet der Bergkristall durch seine Piezoelektrizität (vom griechischen "piezein" = drücken). Sie wurde 1880 von J. und O. Curie entdeckt und ist die Eigenschaft, dass bei einem Druck auf den Bergkristall in bestimmten Richtungen elektrische Ladungen auftreten. Umgekehrt erzeugt eine angelegte elektrische Spannung eine elastische Verformung des Bergkristalls. Eine geeignet orientierte Platte aus Bergkristall schwingt daher beim Anlegen einer Wechselspannung in deren Frequenz. Ist diese Frequenz in Übereinstimmung mit der elastischen Grundschwingung des Bergkristalls oder einer seiner Oberschwingungen, dann tritt eine Resonanz ein, die ihn zu sehr kräftigen Schwingungen veranlasst. Damit lassen sich in den Rundfunk- und Fernsehsendern die Frequenzen weitgehend stabilisieren, zumal die Piezoelektrizität des Bergkristalls im normalen Arbeitsbereich praktisch temperaturunabhängig ist. Auch bei den Quarzuhren und bei der Erzeugung von Ultraschall haben diese Schwingquarze oder Oszillatoren, wie sie die Technik nennt, die größe Bedeutung, Allerdings setzten diese Verwendungen unverzwillingtes Ausgangsmaterial voraus, welches in der Natur nicht gerade häufig vorkommt. Daher wird in der Technik in großem Umfang synthetischer Bergkristall eingesetzt.


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Was bedeutet der Begriff Mineral genau?Wikipedia-DefinitionKurzbeschreibungWikipedia-DefinitionSchmuck & Edelsteine: Mineralien und edle Steine • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Minerale sind natürlich vorkommende Festkörper mit einer definierten chemischen Zusammensetzung und einer bestimmten physikalischen Kristallstruktur. Aus historischen Gründen wird auch das flüssige Quecksilber von der International Mineralogical Association (IMA) als Mineral anerkannt. Amorphe Substanzen, welche die übrigen Kriterien erfüllen, bezeichnet man als Mineraloide. Die Mehrzahl der heute bekannten ca. 4.000 Minerale sind anorganisch, doch auch einige organische Substanzen wie die Nierensteinbildner Whewellit und Wedellit sind als Minerale anerkannt, weil sie sich auch natürlich bilden.


Die Lehre von den Mineralen ist die Mineralogie, sie zu bearbeiten die Lithurgik.


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Edle SteineFrüher waren sie den Edlen vorbehaltenKurzbeschreibungFrüher waren sie den Edlen vorbehaltenSchmuck & Edelsteine: Mineralien und edle Steine • Amulette & Talismane - Ein Lexikon

Bei vielen Mineralien handelt es sich um "edle Steine". "Edel" deshalb, weil sie sich durch ihre besondere Schönheit und Seltenheit, aber auch durch ihre raltiv harte Konsistenz von anderen Steinen unterscheiden und damit in der Regel als wertvoll gelten.


Edle Steine dienen - teilweise schon seit der Steinzeit - in vielen Kulturen als Zahlungsmittel oder als Statussymbol und Schmuck und betonen den sozialen Rang und den Reichtum des Trägers. Oftmals sind Edelsteine Bestandteile von königlichen Insignien wie Kronen, Zeptern und Ringen, aber auch religiöse Symbole wie z.B Kelche und Kreuze wurden und werden aus edelsteinbesetztem Material gefertigt. Zu den ältesten bekannten Edelsteinen gehören der Diamant, der Rubin, der Smaragd und der Saphir, die als Bestandteile von sagenhaften Schätzen in unzähligen Märchen und Sagen aus aller Welt eine Rolle spielen.


Mittlerweile werden unter dem Begriff Edelsteine oft alle Mineralien, Steine und organischen Substanzen zusammengefasst, die in geschliffener Form als Schmuck- oder Sammlerobjekte dienen können. Sie sind besonders schön und ihr Material ist besonders widerstandsfähig. Aufgrund der subjektiven Einordnung von Steinen als Edelsteine werden in verschiedenen Kulturkreisen verschiedene Materialien unter diesem Begriff zusammengefasst. Diamant, Saphir, Rubin, Smaragd und Aquamarin gehören sicherlich zu den bekanntesten Edelsteinen überhaupt. Etwa 100 Mineralien werden heutzutage zu den edlen Steinen gezählt.


Den Wert eines einzelnen Steins bestimmen unter anderem Größe und Reinheit. Ist ein Diamant beispielsweise frei von Einschlüssen, so wird er als "lupenrein" bezeichnet. Das Gewicht wird im Allgemeinen in Karat gemessen, wobei ein Karat 0,2 Gramm entspricht. Durch den heute üblichen Facettenschliff wird die Schönheit der Steine noch verstärkt, da sie auf diese Weise das Licht reflektieren und "funkeln". Außerdem lassen sich die Juwelen so einfach fassen und in Schmuck einbinden. Die große Vielfalt der Steine, der Schliffe und der Kombinationsmöglichkeiten mit Edelmetallen und anderen Schmucksteinen eröffnet unendliche kreative Möglichkeiten bei der Gestaltung von individuellen Schmuckstücken.


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